Dank

Liebe Angela!
– Bilder: bei den Fischern… Händeherz… bei Putin mit Hund…



Ich hoffe, Du verzeihst uns das plumpe Du, aber als Mutter

llige Abkehr von ihrer bisherigen Atom- bzw. Energiepolitik: Zunächst verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium für die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sowie für das Kernkraftwerk Krümmel; kurz darauf setzte sie zwei Expertenkommissionen ein, um ihren beschleunigten Atomausstieg zu rechtfertigen bzw. legitimieren.

nnere Sicherheit

In einem von der CSU in Auftrag gegebenen Gutachten vom Januar 2016 stellte der Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio die These auf, die Bundesregierung breche mit ihrer Weigerung, die Landesgrenzen umfassend zu kontrollieren, die Verfassung. Die Staatsgrenzen seien „die tragenden Wände der Demokratien“. Der wenngleich schwierigen Aufgabe, sie zu schützen, könne sich keine Regierung entziehen.[169] Dieses Gutachten für die CSU wurde von anderen Verfassungsexperten als „juristisch dürftig“ kritisiert. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass die CSU selbst das Gutachten als mangelhaft einschätzen dürfte und es daher nie für eine Klage verwenden würde, was auch nicht geschah.[170] Aktive Verfassungsrichter teilen di Fabios Einschätzung ebenfalls nicht.[171] Der Europäische Gerichtshof bestätigte die Rechtmäßigkeit des Handelns der Kanzlerin ausdrücklich. Dieses Urteil wurde letztlich auch von der CSU gelobt.[172]

Asylpolitik

In der Flüchtlingskrise 2015 fand Merkels Entscheidung vom 4. September 2015, in Absprache mit den Regierungschefs von Österreich und Ungarn den an der österreichisch-ungarischen Grenze und in Budapest festsitzenden Flüchtlingen vor allem aus Syrien und Afghanistan die Einreise nach Deutschland ohne Registrierung durch Ungarn zu gestatten,[213][214][215] großes Echo in den Medien und der Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Zugleich unterstrich Merkel die Bedeutung einer einheitlichen europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik. Zu den erklärten Eckpunkten ihrer Asyl-Politik gehören eine hohe Priorität für die Integration von Anfang an, schnellere Asylverfahren mit beschleunigter Abschiebung von allein aus wirtschaftlicher Not kommenden Menschen, klare Regeln und keine Toleranz für Parallelgesellschaften und eine konsequente Verfolgung fremdenfeindlicher Angriffe.[216] Sie äußerte: „Wenn Europa in der Flüchtlingsfrage versagt, dann ginge ein entscheidender Gründungsimpuls eines geeinten Europas verloren. Nämlich die enge Verbindung mit den universellen Menschenrechten, die Europa von Anfang an bestimmt hat und die auch weiter gelten muss.“[217] Zudem vertritt sie den Standpunkt, dass der aktuelle Zustrom der Migranten „mehr Chancen als Risiken“ für Deutschland biete, wenn die Integration gelinge.[218] In einem Interview sagte sie am 11. September 2015 unter anderem: „Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.“[219] Großes Medienecho[220] fand ihr Satz:

„Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“[221]

Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen erreichte aber die Zustimmung der Bundesbürger für Merkel im Oktober 2015 einen Tiefpunkt. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren laut ARD-Deutschlandtrend nur noch 54 Prozent der Befragten zufrieden, das waren neun Prozent weniger als im Vormonat, zudem handelte es sich um den schlechtesten Wert seit Dezember 2011.[222]

In einer CDU/CSU-Fraktionssitzung, in der Merkel drei Stunden lang mit Kritik aus der Fraktion konfrontiert wurde, sagte sie:

„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“[223]


Außerdem wurde Merkels Flüchtlingspolitik von verschiedenen Intellektuellen wie beispielsweise dem Althistoriker Alexander Demandt, dem Philosophen Peter Sloterdijk oder der Schriftstellerin Monika Maron kritisiert.[229][230][231] Der Historiker Jörg Baberowski bemängelte sowohl Merkels Flüchtlingspolitik als auch die Versuche, Kritiker in eine „dunkeldeutsche“ Ecke zu verbannen.[232] Der Entwicklungsökonom Paul Collier sieht zum Beispiel eine Politik der offenen Grenzen grundsätzlich als ethisch verwerflich an, weil sie den Menschen eine Art russisches Roulette aufnötige: Sie kommen über das Mittelmeer und müssen hoffen, dass ihr Boot nicht untergehe, ehe sie von Hilfsschiffen aufgenommen werden.[233] Andererseits lobten viele Intellektuelle Merkels Flüchtlingspolitik, etwa in einem offenen Brief an die WELT.[234] Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler konstatierte, Merkel habe durch die Aufnahme von Flüchtlingen „Europa gerettet“, da Druck von kleineren Staaten genommen worden sei.[235]

In der New York Times warnte Ross Douthat vor der demographischen Auswirkung angesichts einer millionenfachen Zuwanderung mehrheitlich junger Männer, warf Merkel eine „edelgesinnte Verrücktheit“ vor und forderte sie zum Rücktritt auf.[236] Auf der anderen Seite wählte die Zeitschrift Time Merkel zur Person des Jahres 2015 für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise sowie ihre Rolle in der Ukraine-Krise.[237]

Im Januar 2016 schränkte Merkel bei einer Landesvertreterversammlung der CDU in Neubrandenburg ein, dass sie von den meisten Flüchtlingen erwarte, dass diese „wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist, sie mit dem Wissen, das sie bei uns erworben haben, wieder in ihre Heimat zurückkehren.“ Nur ein geringer Teil habe Anspruch auf klassisches Asyl, die meisten Flüchtlinge genössen nur einen zeitweiligen Schutz durch die Genfer Flüchtlingskonvention.[238]

Chrono

Von der Wendezeit zur Zeitenwende

In einer Rede vom 20. November 2004 äußerte sich Angela Merkel mit den Worten „Die multikulturelle Gesellschaft ist gescheitert“ zur innenpolitischen Lage Deutschlands im Hinblick auf die Integrationsproblematik der muslimischen (vorwiegend türkischen) Bevölkerung. Dabei brachte sie erneut den Begriff der deutschen Leitkultur in die Diskussion und kritisierte vor allem den aus ihrer Sicht mangelnden Integrationswillen der Muslime.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) stieß im Frühjahr 2010 eine Debatte zu einer Bundeswehrreform an, die eine maximale Truppenstärke von 185.000 Soldaten vorsah. Trotz großer Bedenken gaben CDU und CSU auf Parteitagen im Herbst 2010 eine breite Zustimmung. Der Deutsche Bundestag beschloss am 24. März 2011 mit den Stimmen der Union, FDP, SPD und der Grünen die Aussetzung der seit 55 Jahren bestehenden Wehrpflicht, so dass die Bundeswehr ab dem 1. Juli 2011 eine Berufsarmee wurde (auch „Freiwilligenarmee“ genannt).[79]

Von einer „existenziellen Bewährungsprobe für Europa“ hat Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (CDU) am Mittwoch, 19. Mai 2010, im Bundestag gesprochen. In ihrer Regierungserklärung zu Maßnahmen zur Stabilisierung des Euro sagte Merkel: „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa.“ Die geplanten Maßnahmen bezeichnete sie als „alternativlos“. Um die Stabilität des Euro zu gewährleisten, solle ein Schutzschirm für notleidende Euro-Länder im Umfang von bis zu 750 Milliarden Euro gespannt werden. Davon kommen 60 Milliarden Euro von der Europäischen Union, 440 Milliarden Euro von den Euro-Staaten und rund die Hälfte dieses Anteils kommen noch einmal vom Internationalen Währungsfonds (IWF). Der Haushaltsausschuss hat am gleichen Tag dazu eine Beschlussempfehlung vorgelegt (

Energiepolitische Wende

Am 28. Oktober 2010 verlängerte die Bundesregierung die Laufzeiten aller 17 damals aktiven deutschen Atomkraftwerke („Ausstieg aus dem Ausstieg“) und annullierte damit den sogenannten Atomkonsens (2000/2002) der rot-grünen Regierung Schröder. Die sieben vor 1980 in Betrieb gegangenen deutschen Atomkraftwerke erhielten Strommengen für zusätzliche acht Betriebsjahre, bei den übrigen zehn sollte sich die Laufzeit um 14 Jahre verlängern.[82] Damit setzte die Union einen Punkt ihres Wahlprogrammes um.[83]

Angela Merkel auf dem Kongress der Europäischen Volkspartei (2012)

Wenige Tage nach dem Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima in Japan vollzog Merkel im März 2011 jedoch eine völlige Abkehr von ihrer bisherigen Atom- bzw. Energiepolitik: Zunächst verkündete die Bundesregierung ein dreimonatiges Atom-Moratorium für die sieben ältesten deutschen Atomkraftwerke sowie für das Kernkraftwerk Krümmel; kurz darauf setzte sie zwei Expertenkommissionen ein, um ihren beschleunigten Atomausstieg zu rechtfertigen bzw. legitimieren.

nnere Sicherheit

In einem von der CSU in Auftrag gegebenen Gutachten vom Januar 2016 stellte der Jurist und ehemalige Bundesverfassungsrichter Udo Di Fabio die These auf, die Bundesregierung breche mit ihrer Weigerung, die Landesgrenzen umfassend zu kontrollieren, die Verfassung. Die Staatsgrenzen seien „die tragenden Wände der Demokratien“. Der wenngleich schwierigen Aufgabe, sie zu schützen, könne sich keine Regierung entziehen.[169] Dieses Gutachten für die CSU wurde von anderen Verfassungsexperten als „juristisch dürftig“ kritisiert. Dabei wurde auch darauf hingewiesen, dass die CSU selbst das Gutachten als mangelhaft einschätzen dürfte und es daher nie für eine Klage verwenden würde, was auch nicht geschah.[170] Aktive Verfassungsrichter teilen di Fabios Einschätzung ebenfalls nicht.[171] Der Europäische Gerichtshof bestätigte die Rechtmäßigkeit des Handelns der Kanzlerin ausdrücklich. Dieses Urteil wurde letztlich auch von der CSU gelobt.[172]

Asylpolitik

In der Flüchtlingskrise 2015 fand Merkels Entscheidung vom 4. September 2015, in Absprache mit den Regierungschefs von Österreich und Ungarn den an der österreichisch-ungarischen Grenze und in Budapest festsitzenden Flüchtlingen vor allem aus Syrien und Afghanistan die Einreise nach Deutschland ohne Registrierung durch Ungarn zu gestatten,[213][214][215] großes Echo in den Medien und der Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb Deutschlands.

Zugleich unterstrich Merkel die Bedeutung einer einheitlichen europäischen Flüchtlings- und Asylpolitik. Zu den erklärten Eckpunkten ihrer Asyl-Politik gehören eine hohe Priorität für die Integration von Anfang an, schnellere Asylverfahren mit beschleunigter Abschiebung von allein aus wirtschaftlicher Not kommenden Menschen, klare Regeln und keine Toleranz für Parallelgesellschaften und eine konsequente Verfolgung fremdenfeindlicher Angriffe.[216] Sie äußerte: „Wenn Europa in der Flüchtlingsfrage versagt, dann ginge ein entscheidender Gründungsimpuls eines geeinten Europas verloren. Nämlich die enge Verbindung mit den universellen Menschenrechten, die Europa von Anfang an bestimmt hat und die auch weiter gelten muss.“[217] Zudem vertritt sie den Standpunkt, dass der aktuelle Zustrom der Migranten „mehr Chancen als Risiken“ für Deutschland biete, wenn die Integration gelinge.[218] In einem Interview sagte sie am 11. September 2015 unter anderem: „Das Grundrecht auf Asyl für politisch Verfolgte kennt keine Obergrenze; das gilt auch für die Flüchtlinge, die aus der Hölle eines Bürgerkriegs zu uns kommen.“[219] Großes Medienecho[220] fand ihr Satz:

„Wenn wir jetzt anfangen, uns noch entschuldigen zu müssen dafür, dass wir in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigen, dann ist das nicht mein Land.“[221]

Angesichts der großen Anzahl von Flüchtlingen erreichte aber die Zustimmung der Bundesbürger für Merkel im Oktober 2015 einen Tiefpunkt. Mit der Arbeit der Bundeskanzlerin waren laut ARD-Deutschlandtrend nur noch 54 Prozent der Befragten zufrieden, das waren neun Prozent weniger als im Vormonat, zudem handelte es sich um den schlechtesten Wert seit Dezember 2011.[222]

In einer CDU/CSU-Fraktionssitzung, in der Merkel drei Stunden lang mit Kritik aus der Fraktion konfrontiert wurde, sagte sie:

„Ist mir egal, ob ich schuld am Zustrom der Flüchtlinge bin, nun sind sie halt da.“[223]


Außerdem wurde Merkels Flüchtlingspolitik von verschiedenen Intellektuellen wie beispielsweise dem Althistoriker Alexander Demandt, dem Philosophen Peter Sloterdijk oder der Schriftstellerin Monika Maron kritisiert.[229][230][231] Der Historiker Jörg Baberowski bemängelte sowohl Merkels Flüchtlingspolitik als auch die Versuche, Kritiker in eine „dunkeldeutsche“ Ecke zu verbannen.[232] Der Entwicklungsökonom Paul Collier sieht zum Beispiel eine Politik der offenen Grenzen grundsätzlich als ethisch verwerflich an, weil sie den Menschen eine Art russisches Roulette aufnötige: Sie kommen über das Mittelmeer und müssen hoffen, dass ihr Boot nicht untergehe, ehe sie von Hilfsschiffen aufgenommen werden.[233] Andererseits lobten viele Intellektuelle Merkels Flüchtlingspolitik, etwa in einem offenen Brief an die WELT.[234] Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler konstatierte, Merkel habe durch die Aufnahme von Flüchtlingen „Europa gerettet“, da Druck von kleineren Staaten genommen worden sei.[235]

In der New York Times warnte Ross Douthat vor der demographischen Auswirkung angesichts einer millionenfachen Zuwanderung mehrheitlich junger Männer, warf Merkel eine „edelgesinnte Verrücktheit“ vor und forderte sie zum Rücktritt auf.[236] Auf der anderen Seite wählte die Zeitschrift Time Merkel zur Person des Jahres 2015 für ihre Haltung in der Flüchtlingskrise sowie ihre Rolle in der Ukraine-Krise.[237]

Im Januar 2016 schränkte Merkel bei einer Landesvertreterversammlung der CDU in Neubrandenburg ein, dass sie von den meisten Flüchtlingen erwarte, dass diese „wenn wieder Frieden in Syrien ist, wenn der IS im Irak besiegt ist, sie mit dem Wissen, das sie bei uns erworben haben, wieder in ihre Heimat zurückkehren.“ Nur ein geringer Teil habe Anspruch auf klassisches Asyl, die meisten Flüchtlinge genössen nur einen zeitweiligen Schutz durch die Genfer Flüchtlingskonvention.[238]

Russland

Nachdem auf den russischen Oppositionsführer Alexei Nawalny am 20. August 2020 ein Giftanschlag verübt worden war, forderte die von ihr geführte Bundesregierung eine Stellungnahme der russischen Regierung sowie Präsident Wladimir Putins.[253] Die Sanktionen „gegen russische Beteiligte, die aufgrund ihrer offiziellen Funktion als verantwortlich für dieses Verbrechen und den Bruch internationaler Rechtsnormen gelten, sowie auf eine Einrichtung, die in das Nowitschok-Programm eingebunden ist“, erließ die EU auf Betreiben der Regierungen von Deutschland und Frankreich.[254] Im Juni 2022, sechs Monate nach ihrem Abschied aus dem Kanzleramt, wies sie den Vorwurf zurück, eine Appeasement-Politik gegenüber Moskau betrieben zu haben. Sie nannte verschiedene Gründe, warum sie sich nicht für Fehler in der Russland-Politik zu entschuldigen habe.[255][256] Diese Position bekräftigte sie bei verschiedenen Gelegenheiten[257], auch gegen Kritik aus ihrem ehemaligen politischen Umfeld.[258]

Bingener und Wehner urteilen in ihrem Buch Die Moskau-Connection, dass Merkel „keine grundsätzliche Sympathie“ für Putin gehabt habe. Aber sie habe ihn verstehen wollen und ihn oft getroffen, in der Hoffnung, Schlimmeres zu verhindern. Wegen ihrer Biografie habe sie eine emotionale Bindung zu Russland (nicht zu Putin). Vielleicht habe diese Emotionalität dafür gesorgt, dass sie als Kanzlerin nicht entschieden Härte in der Russlandpolitik gezeigt habe.[259

Ukraine

Siehe auch: Russisch-Ukrainischer Krieg#Deutschland

Angela Merkel, der ukrainische Präsident Petro Poroschenko und der russische Präsident Wladimir Putin am 6. Juni 2014 in der Normandie (auf Einladung des französischen Präsidenten François Hollande) bei der Erinnerungsfeier des „D-days“

Merkel engagierte sich im Rahmen des sogenannten Normandie-Formats „Merkel-Hollande-Poroschenko-Putin“ mehrmals stundenlang bei der Konfliktlösung zwischen den ukrainischen und russischen Verbänden im Donbass, besonders beim Zustandekommen zweier Waffenstillstandsabkommen in der belarussischen Hauptstadt Minsk (siehe auch Minsk II). Dies war Teil einer ausgleichsorientierten Herangehensweise, die nach Beginn der Invasion der Ukraine von Andreas Heinemann-Grüder als gescheiterte „Beschwichtigungspolitik“ kritisiert wurde: Merkel habe sich trotz Kenntnis Putins bewusst gegen Waffenlieferungen an die Ukraine und ihre militärische Stärkung entschieden, da sie davon ausgegangen sei, dass Russland sowieso militärisch überlegen sei und nicht „provoziert“ werden dürfe, die Souveränität der Ukraine, über ihr eigenes Schicksal zu bestimmen, habe sie gering geachtet. Sie habe ohne strategische Weitsicht und Planung gehandelt.[248] Andreas Rödder warf ihr vor, Putin unterschätzt und ihm gegenüber eine „Appeasement-Politik“ im Stile Neville Chamberlains betrieben zu haben[249]. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und der polnische Regierungschef Mateusz Morawiecki machten nach Invasionsbeginn 2022 Merkel schwere Vorwürfe, ihre Politik der Zugeständnisse gegenüber Russland hätte zu den Massakern von Butscha und der auf Rohstoffverkäufen basierenden Stärke Russlands geführt.[250] Merkel nahm die in der Öffentlichkeit lautgewordene Kritik nicht an, das von ihr verhandelte Minsker Abkommen habe der Ukraine Zeit gegeben, militärisch stärker zu werden und ein Ende des Baus der Pipeline Nordstream II hätte „aus meiner Sicht das Klima mit Russland gefährlich verschlechtert“. Dazu sei Gas aus anderen Quellen deutlich teurer gewesen und sein Bezug hätte die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands gefährdet.[251] Sie werde sich nicht für ihre diplomatischen Bemühungen entschuldigen, auch wenn diese fehlgeschlagen seien

Es ist unappetitlich. Mehr noch als in manchen Feuchtgebieten.

Wir stecken in der Scheiße. Ziemlich tief. Schwer zu sagen, wie tief genau.

Jedenfalls so weit, daß unsere Fähigkeit eingeschränkt ist, souverän zu agieren.

Die Ursache?

Ein plötzliches Wendemanöver der Geschichte, das brachial und unvorhersehbar zuschlägt wie der Meteoriteneinschlag am Ende des Paläozoikums?

Oder Ist auf einmal der Hauptabwasserkanal geplatzt und hat uns mit Fäkalien überschwemmt?

Nein, es ist viel schlimmer.

Wir sind das Problem.

Haben die Orientierung verloren.

Sind immer wieder falsch abgebogen. Und haben es nicht gemerkt. Wollten es nicht merken.

Unser Navigationssystem funktioniert nicht. Ist verdriftet.

Durch kollektive Realitätverweigerung: Wunsch hat Wirklichkeit ersetzt. Feedback zur Rekalibrierung wird ignoriert.

Wer nicht weiß, wo er ist, kommt schlecht dort hin, wo er sein möchte.

Das Wohin braucht korrekte Prioritäten, um als Orientierung zu dienen.

Ziele werden nur erreicht, wenn die verfügbaren Möglichkeiten – Ressourcen – realistisch eingeschätzt und effizient genutzt werden.

Gute Absichten und Dogmatik kaschieren Verschwendung und trüben den Blick auf das Mögliche und Sinnvolle.

Wer behauptet, sich nicht zu verfahren, bewegt sich nicht, ist dumm oder ein Lügner.

Zukunft haben wir durch Bewegung, Veränderung, Entwicklung.

Bewegung, Veränderung, Entwicklung bedeutet, sich einzulassen auf die unendliche Wiederholung von Versuch und Irrtum.

Das mag anstrengend klingen, ist aber inspirierend, innovativ und – im Gegensatz zu gelegentlichen Fehlbenutzung dieses Begriffes – alternativlos.
Stattdessen in der Vergangenheit zu verharren, um den Besitzstand wahren, bewirkt das Gegenteil: seine Gefährdung.

………

Fehler sind unvermeidlich können wir lernen. Aber nur, wenn wir sie als Chance begreifen, Prozesse und Strukturen zu verbessern.

Und nicht, indem wir sie vertuschen. Manchmal dauert es lange, bis sich das Abbiegen in die falsche Richtung bemerkbar macht. Diese Totzeit und auch Überlagerungen erschweren es, richtig zu verstehen, warum etwas passiert: also den Zusammenhang zwischen Ursachen und Wirkungen zu erkennen.

Manche Akteure kennen diese Totzeiten ziemlich genau und nutzen sie für ihre Interessen, indem eigentlich notwendige Entscheidungen

Rolle… Aufklärung…. Infantilität …. Verantwortung… Disruption…. Desintermediarisierung… Kompetenz…. Modellbildung.. Systemverständnis… Komplexität… Interessen... Risiko… Unsicherheit…. Alternativen… Redundanz….

Zurück zur Scheiße…

kollektive Substitution dessen, was ist durch das, was ge

selbstverschuldetes Unvermögen, Realität so wahrzunehmen, wie sie ist und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen für die Gestaltung von Zukunft

Hypothesen


  • Feeback

    essentielle Komponente für zukunftsfähige Entwicklung


  • Dissoziation

    von Bewusstsein und Realität Entkopplung Je länger Entkopplung, desto weniger Anpassung…zunehmende Spannung…Disparitätgewaltsame Entladung… Plattentektonik


  • Kontinentaldrift

    …. über Jahrzehnte….


  • GESELLSCHAFTSVERTRAG

    contrat social


  • Angriff


  • , ,

    Konflikt

    conflict


  • Verteidigung


  • Essenz und Dekor


  • Romantik


  • Idylle


  • Waffen

    ent- bewaffnen, Gewaltmonopol


  • Anarchie

    glorifizieren aus der Perspektive bourgeoiser Abgesicherhteit ist ein Ding…. aber als Mitglied der Regierung… aus der Rolle fallen.. kann man machen… aber kann man dauerhaft Finanzierung von denen erwarten, die man gegen ihren Willen ananrchisieren will…


  • Freies Gut

    Sauerstoff > knappe Ressourcen


  • Vertrauen

    trust


  • Territorialität


  • on-shoring but out-sourcing

    drives efficiency… together with AI …. reduces workforce and tax base in D


  • Inkubator

    Streichelzoo, geschützetes Soziotop, Schutzgebiet ….. Abpuffern…. von Zumutungen, Realiträt, Sonder…. Fiktionalisierung Klimageld… als ob man druch Klimarettung noch Geld verdienen könnte Sondervermögen… als ob durch Schulden ein Vermögen entstünde…ein besonderes..


  • Konstruktivismus

    kollektiver sozial- und Ökokonstruktivismus Illusionstheater, an dem man sich eine Zeitlang erfreuen kann


  • Donald Trump


  • Dalai Lama

    Die eigene Religion zur Disposition stellen…


  • Harari

    Yuval Noah… “Much of what we think is real, is fiction” From the diary of a CEO: https://www.youtube.com/watch?v=UzOJiqN_DpM


  • Kommunikation

    Austausch von…. gewandelt… funktioniert nicht mehr so wie früher als quasi ex cathedra unfehlbar und nicht infrage zu stellen vom öffentlich-rechtlichen Radio und Fernsehen die Welt erklärt wurde….. ergänzt durch die verzögerte Darstellung und Kommentierung durch wenige Printmedien…. Heute gibt es … nicht mehr one to many, sondern potentiell many to many und der Zugang […]


  • Blase

    Die gefälrliche Blase scheint immer die zu sein, in der sich die Anderen befinden… Aber ist es nicht so wie mit Freiheit… Die Freiheit ist immer die der Anderen….


  • Risiko

    risk


  • Über Kopf

    overhead


  • Warngestus

    Wehret den Anfängen…. von was?


  • Aufgeregtheit


  • “Haken wir uns unter”

    Habeck, Scholz… die Steigermythen… marschieren wir, solidarisch… gemeinsam der Bedrohung widerstehen… wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still… aber die Welt außerhalb D entwickelt sich weiter…


  • Stärke

    Basis für Stabilität Stärke ist suspekt


  • Stetigkeit und Ausdauer

    keine Hektik, Panik und langer Atem als Basis für Stabilität


  • global – lokal

    Ein globales Problem lokal lösen…. think global act local… System vertehen… richtig abstrahieren.. eingrenzen… Akteure… Interesse… Absicht…. richtige Einschätzung der eigenen Möglichkeite… Optionen… Potential… Alternativen… Nebenwirkungen… Totzeiten…. Überlagerung… Intervention… Messgrößen… Erfolgskontrolle… Kurskorrektur… Lernen…. undogmatisch sein..


  • Koste es, was es wolle….

    Mission alternativlos bis zur Selbstaufgabe


  • Er geht um´s Prinzip


  • Friedensdividende

    … Friedensbewegte…. Dividende bekommt man auf eiin Investment… Was ist das? Statt die außergewöhnlich lange Friedenszeit zu nutzen, Puffer aufzubauen für “schlechtere Zeiten”,dankbar zu sein, aber nicht naiv infantil das Ende der Geschichte anzunehmen….Wenn Brot von Himmel fällt, ist das nicht der neue Normalzustand…. new normal…. Wenn etwas vor dem Hintergrund historischer Erfahrung oder auch […]


  • Der kranke Mann Europa(s)

    Heute korrekterweise …. Die kranke Person Europa Schröder > wahrscheinlich mit Recht umstritten > Putin / Gazprom aber Harz IV Reformen….


  • Sozialisation


  • Dogmatismus

    >Pragmatismus _____ Mit dem Kopf durch die Wand, obwohl es ein Stück weiter eine Tür gibt…. ich will aber HIER durch Kampf gegen die Schwerkraft: Vom Baum stürzen und triumphieren: ich bin aber sofort wieder aufgestanden Sysiphos Italien ein bischen Faschismus aber sonst dolce vita…. Deutschland: mit Gewalt die Welt retten… Im Sturm der Zeiten […]


  • Fundamentalismus

    Aufklärung und Ehrlichkeit


  • Windmühlen

    Der Kampf gegen Windmühlen…


  • Anthropozän


  • Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft

    was passiert… wie entsteht Fortschritt… lernende Organisationdas passiert mit unterschiedlichem Zeithorizont – anpassen statt Kampf gegen Windmühlen Wenn sich das Klima ändert, ist es erst mal keine schlechte Idee, sich an die Veränderung anzupassen,egal was die Ursache ist…


  • Wasserstoff-Offensive

    Überwiegend militärkritisch orientierte Menschen wünschen sich eine Offensive… Das ist interesant


  • Estriche

    Putze….


  • Ursache – Wirkung

    essentiell für das Verstehen – und Gestalten – von Realitätein mentales Modell zu entwickeln, das den Zusammenhang erklärtzwischen einem Ereignis – Input – und der Wirkung – Output.


  • Vergangenheit


  • Raum

    Eine Komponente des RZK… eigene und fremde Positionierung


  • Zukunft

    Im Gegensatz zur Orientierung im Raum, die manchmal unübersichtlich ist, geht es nur um das, was vor uns ist unter Berücksichtigung dessen, was hinter uns liegt. Und wir können nicht mal selbst vor oder zurück navigieren, sondern sind dem Fortschreiten der Zeit gnadenlos ausgeliefert, mit allen Nachteilen wie der eingenen biologischen Alterung – aber immerhin […]


  • Failure of imagination


  • Das Gesicht verlieren


  • Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domet


  • Et hätt noch immer jot jejange


  • Auto-Mobil


  • Absurdes Theater

    Gewöhnung an das Ungewöhnliche… wer will nicht ungewöhnlich sein? Wir sind schliesslich nicht Japaner…Rekalibrierung der Wahrnehmung… aber das Wahrgenommene – die Realität bleibt die Gleiche – auch wenn wir sie nun auf der Grundlage dieser Rekalibrierung anders wahrnehmen… Spannung baut sich auf… wie bei Plattentektonik…. irgendwann wird sie aufgelöst….


  • De-Eskalation

    Was ist die wichtigste Fähigkeit, wirksam zu deeskalieren? – Die Option zur Eskalation. Wenn wir uns entwaffnen, nehmen wir uns selbst von Spielfeld. Uns bleibt dann nur die Rolle als Zuschauer.Aber egal wie wir appelieren, schreien, fordern – wir müssen erdulden, was Andere entscheiden.Wir können uns moralisch überlegen fühlen – aber wir haben keine Option, […]


  • Rolle

    Funktion.. Aufgabe…


  • Legitimation

    Was ist der Grund… Wenn meine / unsere Interessen Berücksichtigung finden Wenn es funktioniert Wenn es stabil ist


  • Stabilität

    Wer sie gefährdet, muss gute Gründe dafür haben – und ein gutes Risikomanagement… Was systemstabilisierend erscheint, muss es nicht sein… Wie so oft – die Frage nach Interessen… Die mit an den Tisch holen, die Interesse an Stabilität habendie am Tisch sind, dazu bringen, systemstabilisierendes Verhalten zu seinoderdas System so zu destabilisieren, das es kollabiert […]


  • Zeitgeist

    einer der ganz wenigen Ausdrücke, der es aus dem Deutschen ins Englische geschafft hat… Rucksack, Kindergarden, Wanderlust… und Angst…Wie kommt es, dass die argumentative Luftherrschaft von Personen und Instanzen übernommen wird,die nicht überlegen, wie man ein System stabiler machen kann, sondern …..


  • Schummeln


  • Bunt

    Anarcho Glorifizierung…. pigmentbasiertes Reframing… Legitimation für …. wer kann denn was gegen ein wenig Farbe haben?


  • Wutbürger

    ein merkwürdiger Begriff…


  • Progressiv

    Progessiv… fortschreitend… Nach diesem sozialistischen Old School Verständnis von progressiv bedeutet es, Freheitsrechte einzuschränken zugunsten von Vorschriften und Wohlstand umzuverteilen, und so Erfolgreiche zu belasten, um weniger Erfolgreiche zu unterstützen… Vielleicht uncool aus Sicht der Erfolgreichen, aber vielleicht notwendig, um die Kluft zwischen… nicht zu gross werden zu lassen… Allerdings…. Moral Hazard, Vermeidungsstrategien, alt Ansatz, […]


  • Geisterfahrer

    old joke… aber was, wenn kollektive Suggestion dazu führt, dass Linksverkehr als normal angesehen wird? Es könnte auch umgekehrt sein… Die Frage ist nicht, ob links oder rechts, sondern wie es zu einer kollektiven Verschiebung in der Wahrnehmung von Realität kommen kann?…. Gute Absicht… Trotzdem falsche Spur…


  • Alles für Jeden

    und zwar ohne Bedingungen….


  • Anreiz

    Motivation – extr intr…Belohnung und Bestrafung – Selektion – staatliche Intervention > Ineffizienz


  • Canale Grande

    Wenn der behauptete Kanal des Zulässigen immer weiter verengt wird, weil die offene Diskussion essentieller Fragen durch moralische Vorverurteilung oder Androhung von Verboten eingeschränkt wird, findet das Wasser des gesellschaftlichen Diskurses andere Wege….. Wehret den Anfängen!… Möglicherweise….Aber von was?….. Der Bedrohung der Demokratie? Oder der Einschränkung der Demokratie durch Ausgrenzung ….


  • Tabu

    Sodomie, Feuchtgebiete…. wirkliches Tabu: Stabilität und Identität….. Wer bin ich… und wenn ja, wie viele?…. Tabu Stabilität… Primäre Mission jeder Regierung… fast schon als rechtsradikal diffamiert… woher kommt das? Stabilität ist einfach da… Benötigte Ressourcen vorhanden… keine Gefahr… Beschäftigung mit Stabilität uncool… Frauen werden ermutigt, übergriffiges Verhalten zu benennen und zurückzuweisen… gut so Wenn Menschen […]


  • Controlling

    Instrument, um nicht die Kontrolle zu verlieren, um effizient Ziele zu erreichen


  • nuklear

    nuclear


  • ,

    Planetenrettung

    saving the planet


  • Rücksturz zur Basis

    coming home


  • Was begrenzt uns?

    The limitung factor


  • Sich der Realität stellen

    get real


  • Wettbewerb

    Wettbewerb ist der Grund, wieso es uns gibt… Und doch gibt es Akteuere und Institutionen, die glauben….Wettbewerb bringt das Beste in uns hervor…Wir können uns abschotten, aber dann müssen wir mit den Konsequenzen leben… Erziehung und Ausbildung – Fehlanreize – Totzeiten…. U can make a difference… wenn das nicht vermittelt wird…. Versorgungsfall… Realitätsverweigerung… Infantilisierung…


  • Inkompetenz und Arroganz


  • Mission to nowwhere


  • Kindergarden

    Rucksack Angst…..


  • Hybris

    Entkoppelung Vorstellung, Gott spielen zu können – eigene Regeln aufstellen zu können


  • Arroganz


  • Arm aber sexy

    Alt und arm und unsexy…. weil verantwortungslos…. instantaneous gratification…. no commitment… do as you please…


  • Totzeit

    Supertanker


  • Kontrollverlust


  • Zu gut, um wahr zu sein

    Too good to be true


  • Wende


  • Ausstieg

    Aus was wollen wir eigentlich noch aussteigen? Nuklearenergie Fähigkeit zur Kriegsführung Wettbewerbsfähigkeit……


  • Kranker Mann

    Formulierung noch politisch korrekt? da negativ, vielleicht… aber besser kranke Person…. auf jeden Fall alter Mann..


  • … und das ist auch gut so!


  • Kontrolle

    hat man nicht, weil man es behauptet, sondern weil man vorbereitet / qualifiziert ist, die nötigen Ressourcen hat


  • Erpressung


  • Staatsangehörigkeit


  • Asyl


  • Angst


  • Multimorbidität

    some weird death wish


  • Trends

    erkennen… kollektive kognitive Dissonanz… statt im Gleichklang… heisst nicht Gleichschaltung…. aber Vorteil nicht dirigistischer Vielfalt nutzen…. alt und neu… wo Ressourcen einsetzen…..


  • Trends


  • Vorhersagen


  • Überlegenheit

    supremacy


  • heimisches Terrain

    home turf


  • Arbeitsteilung


  • Selbst-Wahrnehmung